Mexiko

Meine Urlaube in den Jahren 1997 und 1998 führten mich nach Mexiko. Persönlich habe ich eine Beziehung zu diesem Land, denn ich bin ich Mexiko Stadt geboren, habe aber nur kurze Zeit dort gelebt. Das Land bietet für jeden Geschmack etwas. Von den herrlichen Stränden an der Küste von Yucatán bis zu den zahlreichen Ausgrabungsstätten der Mayas und Azteken. Die nachfolgenden Bilder sollen einen Eindruck dieses Landes vermitteln. Wie immer sind die gezeigten Bilder nur als Vorschau gedacht und können durch anklicken vergrößert werden.
Um einen gewissen Überblick zu bewaren sind die Berichte aufgeteilt:

Mexiko Stadt - Chichen Itzá - Palenque - Weitere Bilder  

Chichen Itzá

gehört zu den bekanntesten Ausgrabensstätte. Von dem Touristenzentrum Cancún in kurzer Zeit zu erreichen, wird es jährlich von tausenden Gästen besucht.
Chichen Itzá wurde um das 400 n.Chr. gegründet. Die Mayas entwickelten große Kenntnisse im Bereich der Mathematik und Astronomie, was sich auch in den Gebäuden wiederspiegelt. Um 1250 wurde die Stadt von ihren Bewohnern verlassen. Erst 1841 wurde die Stätte von Archäologen wiederentdeckt und restauriert. Die UNESCO erklärte Chichen Itzá zum Weltkulturerbe

itza4.JPG (164405 Byte) Luftaufnahme von Chichen Itzá. Im Oberen Teil die Pyramide mit dem Ballspeilplatz links davon. Im unteren Teil "Alt-Chichén" mit dem der Sternwarte und dem "Nonnenkloster"
itza3.JPG (159885 Byte) Luftaufnahme von "Neu-Chichén". Oben der Ballspielplatz, die Pyramide in der Mitte und darunter die "Halle der tausend Säulen"
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Das herausragendste Gebäude von Chichen Itzá: die Pyramide oder auch "Tempel des Kukulcán". Das Gebäude hat 9 Hauptstufen, misst an der Basis 55 x 55m und hat eine Höhe von 24m. Auf jeder Seite führen Treppen mit jeweils 91 Stufen auf die obere Plattform. Addiert man die Stufen kommt die Zahl 364 heraus, genauso viel Tage wie das Jahr hat. Lange Zeit rätselte man über die Bedeutung der Schlangenköpfe am Fuße der einen Treppe. Jeweils zur Sonnenwende am 21 März und 23 September jedes Jahres bilden die Stufen der Pyramiden einen Schattenwurf auf die Treppenseite. Mit den Köpfe am Fuß der Treppe entsteht ein Muster der so aussieht als ob Schlangen die Pyramide verlassen würden. Die Schlange, und besonders die gefiederte Schlange war eine der Hauptgottheiten in der Maya Religion.

Das obere Bild zeigt die erwähnte Treppe, im unteren Bild (nicht von mir aufgenommen) ist der Schattenwurf zu sehen.
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Der Ballspielplatz:

Das Ballspiel gehörte zum heiligen Ritual der Mayas. Ein Kautschukball, der nur mit den Ellbogen, Hüften und Knien berührt werden durfte, musste durch 2 hoch an der Mauer angebrachte Ringe gespielt werden. Ein Relief an den Seiten des Platzes stellt die Szene eines solchen Spieles da. Ein Spieler der Gewinnermannschaft hält in der einen Hand ein Messer und in der anderen einen Menschenkopf. Man nimmt daher an, dass die Verlierer den Göttern geopfert wurden.

In allen Mayastädten findet man einen oder mehrere solcher Ballspielplätze. Der von Chichen Itzá ist mit seinen 85 x 35m der größte in Mexiko. Interessant ist auch die Akustik des Platzes. Gespräche lassen sich über den gesamten Platz verfolgen.

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Die Halle der tausend Säulen:

erhielt ihren Namen wegen den zahlreichen Stützen die früher mal das Dach eins gewaltige Saales trugen. Jede dieser Säulen ist reich verziert.
itza9.JPG (198744 Byte) 2 Leopardenköpfe zieren die Treppe einer kleineren Pyramide. Neben der Schlange galt auch der Jaguar als heiliges Tier und spielt eine große Rolle in der Mayareligion.
itza1.JPG (402757 Byte) Die Sternwarte:

Die Bauweise erinnert sehr stark an die heutigen Observatorien.
In dem runden Gebäude sind verschiedene Plattformen untergebracht die durch Wendeltreppen miteinender verbunden sind.. Kleine Öffnungen die in allen Himmelsrichtungen zeigen, erlauben die Beobachtung der Himmelskörper. Die Mayas waren darin so perfekt, dass sie Sonnenfinsternisse und andere Himmelsereignisse präzise voraussagen konnte,