Mexiko

Meine Urlaube in den Jahren 1997 und 1998 führten mich nach Mexiko. Persönlich habe ich eine Beziehung zu diesem Land, denn ich bin ich Mexiko Stadt geboren, habe aber nur kurze Zeit dort gelebt. Das Land bietet für jeden Geschmack etwas. Von den herrlichen Stränden an der Küste von Yucatán bis zu den zahlreichen Ausgrabungsstätten der Mayas und Azteken. Die nachfolgenden Bilder sollen einen Eindruck dieses Landes vermitteln. Wie immer sind die gezeigten Bilder nur als Vorschau gedacht und können durch anklicken vergrößert werden.
Um einen gewissen Überblick zu bewaren sind die Berichte aufgeteilt:

Mexiko Stadt - Chichen Itzá - Palenque - Weitere Bilder  

Mexiko Stadt 


Mexiko Stadt wurde von den Azteken um 1325 gegründet. Der Legende nach fanden Nomaden aus dem Volk der Azteken hier einen Adler, der auf einem Kaktus sitzend eine Schlange verschlang. Diese Szene ist in der Landesflagge und dem Wappen zu finden. Tenochtitlán nannten die Azteken ihre Hauptstadt, die durch die Spanier systematisch zerstört wurde. Mittlerweile ist Mexiko mit 2600 qkm zu der Stadt mit der größten Ausdehnung weltweit geworden. Über 20 Millionen Menschen wohnen hier und in den Außenbezirken. Die Luft in 2200m Höhe, der Smog verursacht durch 3,5 Millionen Autos und die Abgase der dort ansässigen Fabriken sind für den Besucher sehr gewöhnungsbedürftig. In der Stadt vermischen sich Bauten aus der Zeit der Azteken, mit Kolonialbauten der Spanier mit modernen Bürohochhäuser.

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Der "Angel" (der Engel) ist das Monument zur Unabhängigkeit Mexikos. Die vergoldete Statue ist jedem Mexikaner bekannt und steht am Anfang der "Zona Rosa", eine Gegend in der sich viele Hotels, Läden und Boutiquen befinden.
cafe.JPG (137646 Byte) Ein Cafe in der Altstadt von Mexiko. Zu erkennen ein allgegenwärtiges Problem der Stadt. Da Mexiko auf eine ausgetrockneten See gebaut wurde und der Boden noch recht schwammig ist, führt das Gewicht der Gebäude und die ständige Wasserentnahme der Großstadt zu einem Absinken. In diesem Bild ist in der Galerie am oberen Bildrand deutlich ein Knick im Gebäude zu erkennen.
df1.JPG (248006 Byte) Die Bibliothek der Universität von Mexiko ist mit einem Mosaik versehen. es zeiht verschiedene Motive aus der Geschichte Mexikos. Auf der rechten Seite sind 2 Weltanschauungen dargestellt: die des Ptolemäus (mit der Erde im Mittelpunkt) und die des Kopernikus (mit der Sonne im Mittelpunkt) 
taxis1.JPG (69072 Byte) Er läuft, und läuft, und läuft. Der legendäre VW Käfer. Hier in Mexiko wird er noch gebaut und sehr oft als Taxi verwendet. Der Beifahrersitz wird ausgebaut und auf der Rückbank haben 3 Personen Platz. Auch die Farben haben ihren Sinn: gelbe Taxis haben keinen Katalysator, grüne sind damit ausgerüstet und dürfen somit bei Smog-Alarm fahren. Ein einfaches System.  
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Am 12 Dezember 1531 soll hier einem Indianer die Jungfrau Maria erschienen sein. Die "Jungfrau von Guadeloupe" gilt als die Schutzpatronin Mexikos und ist überall gegenwärtig. Der Jahrestag der Erscheinung wird jedes Jahr mit einem riesigen Fest gefeiert. Pilger aus dem ganzen Land ziehen zu dieser Städte und besonders gläubige legen die restliche Kilometer bis zur Kathedrale auf den Knien rutschen und betend zurück.

Die obere Aufnahme zeigt eine Gruppe in ihrer Landestypischen Tracht vor einem Monument in dem Indianer der Jungfrau ihre Opfergaben bringen.

Das untere Bild zeigt die neue Kathedrale die 1976 die alte, einsturzgefährdete Kirche aus der Kolonialzeit ersetzte. Deutlich sichtbar wie sich die Türme der alten Kirche zur Seite geneigt haben. Grund für diese Neigung ist auch hier wieder der schwammigen Untergrund der gesamten Stadt.


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Xochimilco

ist aztekisch und bedeutet übersetzt "schwimmende Gärten"

Die Azteken hatten vor 500 Jahre um Ackerland zu gewinnen, Flöße mit Erde bedeckt und auf dem See schwimmen lassen. Die Wurzeln der Pflanzen fanden in dem sumpfigen Booten halt und so entstanden Kanäle, welche die ganze Stadt durchzogen. Heute ist von den Kanälen nur wenig übrig geblieben und die Reste diese Wasserstraßen dienen heute, besonders am Wochenende, als beliebtes Ausflugsziel der Mexikaner.
Auf flachen, blumengeschmückten Booten lassen sich die Menschen durch die Kanäle schieben. Auf anderen Booten bieten Händler Getränke und Lebensmittel an und auch Mariachi Gruppen sind auf  Booten vorhanden und unterhalten für einen Obolus die Besucher mit typisch Mexikanischer Musik.

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Teotihuacán

Liegt im Nord-Osten der Hauptstadt. Dieses religiöse Zentrum wurde um 150 v.Chr. gegründet. Man schätzt das in der Blütezeit die Stadt eine Ausdehnung von 20 qkm besaß und hier bis zu 15000 Menschen lebten. Um 450 n. Chr. war der Bau der Stadt dann weitgehend abgeschlossen. Um 750 n. Chr. wurde die Stadt von ihren Einwohnern verlassen. Gründe dafür sind unbekannt. 

- oberes Bild: zeigt einen Überblick über die Anlage. Die Aufnahme entstand von der 43m hohen Mondpyramide. Die 4km lange "Straßen der Toten" in Bildmitte wird von mehreren Pyramiden umrahmt, überragt von der 63m hohen Sonnenpyramide. Sie hat eine Grundfläche von 225 x 225 m und 365 Stufen führen an der Pyramide hinauf. In 2200m Höhe ein anstrengender Ausflug.

- Bild 2 zeigt Verzierungen am Tempel des Quetzalcóatl. 
- Bild 3: eine Detailaufnahme einer solchen Verzierung. Teilweise ist die original Farbe noch zu erkennen.